Heute ging es auf der Uni los. Bin gleich mal zufuss durch die Uni gelatscht und meine erste Impression war: Meine Fresse.
Hier sind tausende von Leuten auf dem Campus unterwegs, die Wege sind voll mit Leuten, ueberall gehen sie in allen moeglichen Formen und Farben. So einen riesigen Campus kann man sich einfach schwer vorstellen, man muss es wirklich erlebt haben.
Die Kurse sind hier anders, man bekommt am Anfang einen Syllabus, also eine Art vereinbarung, was in diesem Kurs passiert. Da wird genau beschrieben, wie die Note errechnet wird, wann was im Kurs behandelt wird und was genau die Arbeiten beinhalten muessen. Also sehr genau durchstrukturiert und ueberschaubar. Desweiteren sind meine ersten beiden Profs beide sehr jung, in etwa 35, 40.
Von den Studenten im 2ten Kurs (Kreuzzuege) habe ich gemerkt, dass sie wirklich keine Ahnung von europaeischem Mittelalter haben. Ich will ja wirklich nicht arrogant oder klugscheisserisch sein, aber Karl den Grossen in die Kreuzzuege zu schicken (mind 300 Jahre unterschied) und das roemische Reich mit den Kreuzzuegen verbinden zu wollen (mind 650 Jahre) grenzt wirklich an ahnungslosigkeit. Aber genug davon, ich bin was das Mittelalter angeht ja wirklich kein Profi.
Ausserdem war ich heute zum 2ten Mal im Walmart und ich war ueberrascht, dass schon wieder der gleiche klaustrophobische Effekt eingetreten ist, naemlich das ploetzliche verlangen schnell zu bezahlen und raus aus dem Laden zu muessen. Fuer einen normalen Spar in meiner unmittelbaren Naehe ware ich sehr dankbar. Hier gibt es aber so etwas wie einen Spar nicht, die Laeden hier in der Naehe sind extremst teuer und haben fast nur Schrott, sind dafuer wenigsten ewig lange offen.
Von der State Fair habe ich sehr lustige Bilder gemacht. Man darf sich sowas einfach als Grazer Messe in 30 facher Ausfuehrung vorstellen. Da kann man von Corndogs bis Alligatorenfleisch alles bekommen was man will. Am beliebtesten waren jedoch ueberaschenderweise die Milchstaende, in denen man um 1 Dollar entweder Schoko oder normale Milch bestellen konnte. Das war schon eher eine ueberraschung, dass der Amerikaner so auf Milch abfaehrt. Im uebrigen ist Milch hier sehr teuer, aber zugegebenermaszen sehr lecker. Im grossen und ganzen war die State Fair ein unterhaltsamer Ausflug auf ein amerikanisches Familienfestival.
So bleibt sauber und vergesst nicht Jungs:
Verbrechen lohnt sich nicht!
Mittwoch, 5. September 2007
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