Montag, 17. Dezember 2007

Our darkest days

Achja, ich sollte hier mal ein kleines Update einschieben.
Ich bin gerade in mitten der Prüfungszeit, obwohl ich die schlimmsten Prüfungen bereits hinter mir habe. Das heißt im klartext, dass ich am Mittwoch und Donnerstag die letzten 2 Prüfungen habe, dann ist das Semester bereits zu ende. Danach geht es nach Chicago zu meinen Verwandten bei denen ich Weihnachten verbringen werde. Danach geht es nach Vegas um Silvester zu feiern, und anschließend der schon beschriebene Road-trip mit Clement (aka auf den Spuren von Dr. Gonzo).
Letzte Woche habe ich mir außerdem Oldschool Dr. Martens gekauft. Schwarze Farbe, was sonst.

Recht nett ist hier die Bibliothek für die Geisteswissenschaften. Dabei handelt es sich um ein mehrstäckiges großes Gebäude. Nachdem ich für die Uni nachforschungen machen musste, habe ich mich beim Informationsschalter mal erkundigt wie die Dinge hier laufen. Ich wurde mit äußerst kompetenter und freundlicher Hilfe beraten. So wurde mir erklärt, dass die Uni täglich bis Mitternacht offen hat, außer Sonntags bis 22 Uhr. Bücher ausleihen ist absolut kostenlos, fast alle Zeitschriften der Gewi-fächer sind übers Internet abrufbar, was ziemlich genial ist, wenn man bedenkt, dass es sich dabei um Zeitschriften und Journale handelt, die zum Teil 100 Jahre alt sind. Die Räumlichkeiten sind groß, es gibt genug platz zum lesen/lernen; die Anzahl der Bücher ist einfach überwältigend. Ich suche einen antiken Autor? Warum nicht einfach das Buch auf Deutsch lesen? Oder Spanisch? Ja, das ist alles möglich in diesem riesigen Komplex. Aber das ist noch nicht alles, als Student habe ich die Möglichkeit, kostenlos Fernleihen auf der ganzen Welt zu bestellen. Ich brauch eine Dissertation für meine Diplomarbeit aus Australien? Kein Problem, in wenigen Wochen wirds mir um sonst verfügbar gemacht. Ich konnte das garnicht glauben. Zum Vergleich, bei uns sind Fernleihen recht kompliziert und kostspielig, die FB für Geschichte hat an einigen Tagen nur bis 13 Uhr offen.
Mir wurde plötzlich klar, warum die EU die Ausgaben für höhere Bildung in Österreich mit einem Ost-europäischen standard vergleicht.
Desweiteren war die nette Dame an der Rezeption bemüht, mir bei der Diplomarbeit zu helfen. So gab sie mir für mein Thema wichtige Kontaktdaten. So ist die Chefin des Studiengangs für Neue Medien sehr interessiert was Computer-spiele angeht. Herrlich! Wirch herrlich.
Wieder ein Vergleich, bei uns auf der UB ist das Informationportal eher wortkarg bis unfreundlich.
Der Klassenunterschied zwischen den Gewi-fächern in den USA und Österreich ist einfach überweltigend und ein wenig depremierend.

Im übrigen hat die Vorlesungsfrei Zeit begonnen, das heißt, dass ich gerade in der Halbzeit dieses Auswärtsspieles bin.

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